1
Feste Zeiten, auch am Wochenende
Dein Körper liebt Gewohnheit. Wer jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, schläft schneller ein und wacht erholter auf. Eine Stunde Abweichung ist in Ordnung, mehr bringt die innere Uhr durcheinander.
2
Kühl, dunkel, ruhig
Das ideale Schlafzimmer hat etwa 18 Grad, ist so dunkel wie möglich und leise. Lüfte vor dem Schlafen kurz durch. Wenn es draußen hell oder laut ist, helfen Verdunkelungsvorhänge und Ohrstöpsel mehr als jedes Schlafmittel.
3
Bildschirm eine Stunde vorher aus
Das Licht von Handy, Tablet und Fernseher signalisiert deinem Gehirn: Es ist noch Tag. Lege das Handy eine Stunde vor dem Schlafen weg, am besten in einen anderen Raum. Ein Buch oder ruhige Musik sind der bessere Abschluss.
4
Abends leicht essen, nachmittags kein Kaffee
Koffein wirkt bis zu acht Stunden. Nach 14 Uhr besser auf Kaffee, Cola und schwarzen Tee verzichten. Das Abendessen sollte leicht sein und zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen liegen. Alkohol macht zwar müde, stört aber die zweite Nachthälfte.
5
Beweg dich am Tag
Wer sich tagsüber bewegt, schläft nachts tiefer. Ein Spaziergang, Radfahren oder deine Übungen aus der Geschenkbox reichen schon. Nur anstrengender Sport kurz vor dem Schlafen bringt den Kreislauf zu sehr in Schwung, halte drei Stunden Abstand.
6
Ein kleines Abendritual
Immer der gleiche Ablauf sagt deinem Körper, dass es Zeit zum Runterfahren ist: eine Tasse Kräutertee, ein paar Dehnübungen, das Fenster öffnen, das Licht dimmen. Was es ist, spielt keine große Rolle. Wichtig ist, dass es jeden Abend gleich ist.
7
Nicht wach im Bett liegen bleiben
Wenn du nach etwa 20 Minuten nicht einschlafen kannst, steh auf. Geh in einen anderen Raum, lies bei schwachem Licht etwas Ruhiges und geh erst zurück, wenn du müde wirst. So bleibt dein Bett ein Ort zum Schlafen und nicht zum Grübeln.
8
Gedanken aufschreiben
Kreisen die Gedanken um morgen? Lege Zettel und Stift neben das Bett und schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht. Sobald es auf dem Papier steht, darf es dein Kopf loslassen. Morgen früh kümmerst du dich darum.
Wann du dir Hilfe holen solltest
Wenn du über mehrere Wochen schlecht schläfst, tagsüber ständig müde bist oder dir jemand sagt, dass du laut schnarchst und nachts Atempausen hast, sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Das sind keine Kleinigkeiten, und sie lassen sich gut behandeln.